MURAT: Warum MURAT und nicht Tilman

Murat, wer ist Murat? Murat ist ein heute neunjähriges Kind mit doppelter Staatsbürgerschaft. Bei der Mutter handelt es sich um eine deutsche, um beim Vater um einen Albaner. Vor der Geburt entschieden sich die Eltern, dass der Junge MURAT TILMAN heißen soll. Allerdings verliefen schon die ersten Wochen nach der Geburt für den Jungen nicht so, wie das eigentlich üblich wäre. Das Jugendamt hatte etwas dagegen, und hatte der Klinik mitgeteilt, dass die Eltern das Kind nicht bekommen sollen, sondern das Jugendamt das Baby klauen möchten.

Eine Geburt ist natürlich keine Kindeswohlgefährdung, und so hatte das Jugendamt auch keinen wirklich berechtigten Grund den Eltern das Kind wegzunehmen. Auch im Krankenhaus gab es keinen Hinweis auf eine drohende Kindeswohlgefährdung, dennoch war die Klinik sofort bereit das üble Spiel des Jugendamtes mitzuspielen. Die Eltern bekamen also ihr Kind nicht zu sehen, weil die Klinik das Baby sofort entfernte, und den Eltern vorlog, dass das Kind schwer krank wäre, und auf der Intensivstation behandelt werden müsste.

Da war das Baby also kaum auf der Welt, und musste schon mit den ersten Lügen leben. Weder war das Kind schwer krank, noch gab es eine Kindeswohlgefährdung, die eine Trennung des Babys von den Eltern gerechtfertigt hätte.

Ca. sechs Tage nach der Geburt teilte das Jugendamt den Eltern dann mit, dass man ihnen das Baby jetzt wegnimmt, und in eine dubiose Pflegefamilie bringt. Das ließen sich die Eltern natürlich nicht gefallen und schalteten das Familiengericht ein. Auch das Familiengericht konnte keine Kindeswohlgefährdung erkennen und entschied deshalb, dass das Baby zurück zu den Eltern darf.

Wer mit Jugendämtern zu tun hat, der wird meistens bestätigen können, dass es sich bei dieser Behörde regelmäßig um eine Lügenbehörde handelt. Das hat sich nicht nur in diesem Fall wieder bestätigt, sondern das können viele Eltern und Kinder bestätigen. Doch manchmal kommt es auch noch schlimmer, so wie hier.

Obwohl das Familiengericht entschieden hatte, dass das Jugendamt die in Obhut rechtswidrig durchgeführt hatte, und das Kind zurück zu den Eltern soll, verweigerte das Jugendamt die Rückführung. Das war an einem Freitag. Am Montag hatten die Eltern offiziellen Umgangskontakt mit dem Baby, und ihr Rechtsanwalt empfahl ihnen das Kind an diesem Tag, auch gegen den Willen des Jugendamtes, ins Elternhaus zurückzuholen. Weil das Jugendamt nicht nur eine rechtswidrige in Obhut durchgeführt hatte, sondern auch noch den Gerichtsbeschluss zur Rückführung des Kindes missachtet hatten, mussten die Eltern ihr eigenes Baby aus den Händen des Jugendamtes „entführen“.

Das Leben dieses Babys verlief also schon in den ersten Wochen völlig absurd. Und so sollte es auch weitergehen. Wie bereits erwähnt stammt der Vater des Babys aus Albanien, und natürlich wollten auch die Großeltern mal ihren Enkel sehen. Vater, Mutter und das Baby fuhren also einige Monate später nach Albanien, und erfuhren dann dort, dass es inzwischen einen internationalen Haftbefehl gegen sie geben würde, wegen angeblicher Kindesentführung. Obwohl die Eltern das komplette Sorgerecht für das Baby hatten, hatte das Jugendamt Strafantrag gegen die Eltern gestellt, weil sie die Fahrt zu den Großeltern als Kindesentführung bezeichnet hatten. Natürlich musste dieser internationale Haftbefehl wieder aufgehoben werden, aber trotzdem bezeichne ich dies als kriminell, wenn die Behörde der Staatsanwaltschaft falsche Angaben liefert, um einen internationalen Haftbefehl zu bekommen.

Irgendwann fuhr die Mutter mit dem Baby wieder zurück nach Deutschland, und gleich kam wieder das Jugendamt, und holte sich das Baby wieder, mit der Begründung, wer mit einem Baby nach Albanien fährt, begeht dadurch eine Kindeswohlgefährdung. Um es kurz zu machen, es dauerte zwar etwas, aber dann entschied das Oberlandesgericht, dass die Eltern ihr Kind auch jetzt wieder zurückbekommen.

Zwischenzeitlich lebte das Kind wieder bei denselben Pflegeeltern wie beim ersten Mal. Zwischenzeitlich hatte das Kind einige Schäden davongetragen. Keine Bezugsperson unmittelbar nach der Geburt, mehrfache Trennung von den Eltern, Unterbringung bei Pflegeeltern, die vielleicht für diesen Job völlig ungeeignet waren, die das Kind gerne und öfters an andere Menschen „verliehen“ hatten, da sind doch Schäden bei einem Kind quasi schon vorprogrammiert. Heute stelle ich mir die Frage, ob das Oberlandesgericht das Sorgerecht an die Eltern zurück übertrug, weil es ein positives Gutachten über die Eltern gab, oder ob das Kind zu den Eltern zurückhaben, weil die Pflegeeltern mit dem Kind nicht zurechtkamen, und es wieder loswerden wollten. Das Jugendamt hatte damals in einem Bericht vermerkt, dass das Kind den Pflegeeltern nicht mehr zumutbar wäre.

Nach der erneuten Rückkehr des Kindes wollte das Kind nicht MURAT genannt werden. Das wurde sogar in einem Bericht der Jugendhilfe so festgehalten. Das Kind wollte TILMAN genannt werden, das war sein eigener Wunsch.

Am 3. Dezember 2020 wurde Tilmann vom Jugendamt Bremerhaven wieder aus dem Elternhaus geholt, und zunächst in die Kinderpsychiatrie nach Bremen gebracht. Ich habe jetzt also einen Riesensprung gemacht. Auf die Zeit nach der zweiten Rückführung, und der dritten in Obhut wird hier später mal eingegangen werden.

Von der Kinder-und Jugendpsychiatrie wurde Tilmann zu einer türkischen Pflegefamilie gebracht. Inzwischen hat er seine Mutter seit über einem Jahr nicht mehr sehen dürfen. Zwar gab es zunächst nur einen teilweise Sorgerechtsentzug, und erst im Februar 2021 wurde der Mutter das komplette Sorgerecht entzogen, aber sowohl davor, als auch danach, vereitelte man jeglichen Umgang zwischen der Mutter und Tilmann. Inzwischen war er über ein Jahr nicht mehr zu Hause. Man kann sich natürlich die Frage stellen, wie es möglich ist, dass man ein deutsches Kind zur türkischen Pflegeeltern steckt. Ich weiß, dass es regelmäßig riesige Aufstände gibt, wenn man türkische Kinder zu deutschen Pflegefamilien bringt. Beides geht aus meiner Sicht gar nicht.

Seit über einem Jahr ist also Tilmann von seiner Mutter, und von seinem jüngeren Bruder getrennt. Kinderpsychiatrie und türkische Pflegeeltern, das sieht ja schon fast wie eine Gehirnwäsche aus, und so verwundert es auch kaum, dass jetzt bekannt wurde, dass Tilmann angeblich nicht mehr Tilmann genannt werden will, sondern plötzlich will er angeblich, dass man ihn MURAT nennt.

Das ist natürlich auf der einen Seite äußerst verwunderlich, weil er eben früher ausdrücklich darauf bestanden hat, dass man ihn TILMAN ruft. Auf der anderen Seite verwundert uns das überhaupt nicht, denn wir hatten schon so etwas vermutet, weil es auffällig war, dass Tilmann schon in den ersten Schreiben des Jugendamtes als MURAT bezeichnet wurde. Wir hatten hier also schon einen ersten Hinweis auf eine beabsichtigte Gehirnwäsche.

Tilmann, also Murat, bzw. Murat-Tilmann hat ja einen eigenen Blog, auf dem er, oder wer auch immer, die Sache aus seiner Sicht schildert. Weil er jetzt aber angeblich zum MURAT konvertiert sein soll, wurde entschieden, ein weiterer Blog zu eröffnen, wo dritte ihre Sicht der Dinge von sich geben können. Deswegen gibt es jetzt über Tilman, bzw. Murat-Tilman zwei Blogs.

1.)

HTTP://Tilman.News.Blog

 

2.)

http://Murat.News.Blog

 

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