Strafantrag gegen die Verfahrensbeiständin

Hier wurde bereits berichtet, warum Tilmann nicht mehr Tilmann genannt wird, und warum er nun angeblich Murat heißen will, obwohl er früher ausdrücklich nicht Murat genannt werden wollte.

Weiter wurde berichtet, dass die Behörden Tilmann drei Jahre lang den Schulbesuch verweigert hatten, obwohl es ein Recht auf Bildung, und eine Schulpflicht gibt. Im vierten Jahr hat man Tilmann dann endlich eingeschult, aber er wird zur Zeit maximal zweieinhalb Stunden, an fünf Tagen die Woche beschult. Und trotz dieses geringen Unterrichts, soll Tilmann, ich meinte natürlich Murat, den fehlenden Stoff angeblich wieder aufholen. Das ist zwar kaum zu glauben, aber immerhin soll es ja auch schon Menschen gegeben haben, die über das Wasser laufen konnten.

Hier wurde bereits berichtet, dass Murat inzwischen angeblich keinen „Mist“ mehr macht, und dass es keine Polizeieinsätze mehr seinetwegen geben soll. Liest man die Unterlagen genau, dann erfährt man auch, woher diese angebliche positive Verhaltensänderung von Tilmann kommt. Aus den Unterlagen ist zu entnehmen, dass Tilmann außerhalb der Schulzeit die Pflegefamilie offenbar nur verlassen darf, wenn er in Begleitung eines Erwachsenen, also einer Sozialarbeiterin aus einer sozialen Einrichtung verlassen darf, und auch mit seinen „Freunden“ nicht außerhalb der Schule spielen oder sich treffen darf. Es sieht demnach so aus, als ob Murat massiv seiner Freiheit beraubt wird, und in der Pflegefamilie schlichtweg wie ein gefangenes Tier gehalten wird, und von daher gar nicht die Möglichkeit hat in der Öffentlichkeit verhaltensauffällig zu werden.

Heute soll ein anderer Aspekt behandelt werden. Ich weiß nicht, ob der Junge von dem Gutachter mit Murat, oder mit Tilmann angesprochen wurde. Fakt ist aber, dass Murat in den letzten Wochen ein Gespräch mit dem Gutachter geführt hat, ein weiteres Gespräch mit seiner Verfahrensbeiständin, und zum Schluss auch noch mit dem Richter bzw. den Richtern. Fakt ist, die angeblichen Aussagen von Murat unterschieden sich jeweils deutlich. Besonders die angeblichen Aussagen gegenüber der Verfahrensbeiständin sind nicht besonders glaubhaft und deuten darauf hin, dass diese vorsätzlich gelogen hat, da sie sich selbst der Lüge überführt hat. Gegen diese Person wurde deshalb inzwischen Strafantrag gestellt. Fangen wir mal mit der Aussage gegenüber dem Gutachter an.

Der Gutachter fragte Tilmann/Murat, wo er denn gerne leben möchte. Zugegeben, die Frage ist vielleicht nicht eindeutig genug gestellt worden, zumindest könnte Tilmann diese Frage falsch verstanden haben. Auf diese Frage antwortete Tilmann/Murat, er möchte in Berlin leben.

Für den Gutachter machte die Aussage des Kindes wenig Sinn, denn er hatte als Antwort erwartet, dass das Kind ihm mitteilt, ob er bei seinem Bruder und seiner Mutter leben möchte, oder lieber bei den aktuellen Pflegeeltern. Bei der Antwort von Murat wäre es vermutlich angebracht gewesen, dass der Gutachter die Frage nochmals konkretisiert hätte. Doch Insider können auch mit dieser Antwort ableiten, ob das Kind damit zum Ausdruck gebracht hat, er wolle beim Bruder und der Mutter leben, oder ob er damit sagen wollte, er will bei den Pflegeeltern bleiben.

Man muss wissen, dass Tilmann/Murat mit seinem Bruder und seiner Mutter bereits mehrfach in Berlin war, mit den türkischen Pflegeeltern jedoch nie. Ich bin mir sicher, hätte Tilmann/Murat erklärt, er wolle in Istanbul leben, dann hätte man daraus geschlossen, dass er damit zum Ausdruck bringen wollte, er würde gerne bei den Pflegeeltern bleiben. Umgekehrt muss man natürlich davon ausgehen, dass seine Aussage, er möchte in Berlin leben, eben nicht bedeutet, er möchte bei der Pflegefamilie bleiben, sondern er möchte in Berlin, mit seinem Bruder, und seiner Mutter leben.

Tilmann/Murat hatte ja auch einen Grund, warum er angab, er wolle in Berlin leben, denn an dieser großen deutschen Stadt gefällt ihm, dass dort viele Berühmtheiten, Promis und Rapper wohnen. Die Antwort BERLIN statt ISTANBUL bedeutet, dass Tilmann ein deutsches Leben bevorzugt, und trotz einer Unterbringung in der türkischen Pflegefamilie noch nicht zum Moslem oder Türken geworden ist. Von daher ist es zumindest zweifelhaft, dass Tilmann inzwischen darauf bestehen soll, dass man ihn Murat nennen soll, statt Tilmann, obwohl er es noch 2020 ausdrücklich ablehnte Murat genannt zu werden.

Es ist gerade nicht bekannt, welche Aussagen zum Aufenthalt Murat beim Gericht gemacht haben soll. Fakt ist jedoch, dass das Gericht nicht bestätigen konnte, dass Tilmann/Murat dem Gericht dies bestätigt hätte, was er zwei Tage zuvor bei der Verfahrensbeiständin behauptet haben soll.

Die Verfahrensbeiständin teilte schriftlich mit, dass Murat ihr gegenüber ausgesagt hätte, er möchte lieber bei Pflegeeltern leben, als beim Bruder und der Mutter. Es sei ihm angeblich auch egal, bei welchen Pflegeeltern er leben würde, Hauptsache bei Pflegeeltern.

Diese Aussage mutet doch schon sehr abenteuerlich zu. Zugegeben, ähnlich wie beim Stockholm-Syndrom ist durchaus vorstellbar, dass ein Kind nicht mehr zu den Eltern zurückwill, sondern seine Pflegefamilie bevorzugt, aber dass ein Kind meint, er würde gerne bei irgend einer Pflegefamilie, also auch bei einer ihm völlig unbekannten Pflegefamilie leben, ist nicht logisch, und würde doch auf ein starkes psychisches Problem des Kindes hindeuten.

Wenn ein Kind wirklich seine Familie ablehnt, und äußert, er würde gerne bei irgend einer Pflegefamilie wohnen, bringt er damit doch zum Ausdruck, dass er mit seiner jetzigen Pflegefamilie nicht wirklich einverstanden sein kann.

Und wenn ein Kind bei drei unterschiedlichen Erwachsenen zur selben Frage drei völlig unterschiedliche Antworten liefert, kann man von einem gefestigten Kindeswillen nicht ausgehen. Das ist im Übrigen bei einem neunjährigen Jungen auch nicht wirklich zu erwarten, selbst wenn er nicht unter einer seelischen Behinderung leidet, wie Tilmann/Murat.

Es gab in der Vergangenheit Jugendamtsberichte, in denen geschrieben steht, dass Tilmann im elterlichen Haushalt keiner Gewalt ausgesetzt ist. Auch der vom Gericht eingesetzte Gutachter stellt in seinem Gutachten fest, dass Tilmann kein Opfer häuslicher Gewalt ist. Die Verfahrensbeiständin, die zwei Tage vor dem Gerichtstermin noch mit Tilmann/Murat gesprochen hatte, hat in ihrem Schreiben auch nie behauptet, dass Tilmann im elterlichen Haushalt geschlagen worden wäre. Damit ist klar, dass Tilmann auch bei dieser Frau so etwas niemals behauptet hätte, denn sonst hätte sie dies gezwungenermaßen in ihrem schriftlichen Bericht festhalten müssen. Am Verhandlungstag wurde dann das Kind auch vom Gericht angehört. Auch in dieser Anhörung hat Tilmann mit keinem Wort erwähnt, dass er zu Hause geschlagen worden wäre. Klarer Fall, so etwas gab es auch niemals.

Die Verhandlung lief für das Jugendamt, und die Verfahrensbeiständin nicht unbedingt so, wie sie sich dies wohl erhofft hatten. Das Gutachten war eindeutig zugunsten der Mutter ausgefallen, und der Gutachter bestätigte, dass das Jugendamt massive Fehler begangen hatte. Das brachte die Verfahrensbeiständin möglicherweise dazu, angebliche Aussagen von Tilmann/Murat zu erfinden. Plötzlich teilte sie dem Gericht mündlich mit, dass Tilmann angeblich nicht zur Mutter zurückwolle, weil er angeblich Angst hätte wieder von der Mutter mit dem Kochlöffel geschlagen zu werden.

Tilmann soll also von der Mutter mit dem Kochlöffel geschlagen worden sein, obwohl es niemals Zeugen gab, die dies gesehen hätten. Es ist sogar so, dass man in der Küchenschublade noch nicht einmal einen Kochlöffel findet, womit das Kind hätte geschlagen worden sein.

Abgesehen davon, dass Tilmann/Murat diese Aussage angeblich nur gegenüber der Verfahrensbeiständin geäußert haben soll, stellt sich dann natürlich die Frage, weshalb diese Dame diesen wichtigen Umstand in ihrer Stellungnahme an das Gericht nicht mitgeteilt hatte, obwohl sie dazu verpflichtet gewesen wäre, wenn es so eine Aussage tatsächlich gegeben hätte.

Es ist schon beinahe unerheblich, ob Tilmann/Murat so einen Unsinn von sich gegeben hat, oder ob die Verfahrensbeiständin dies nur erfunden hat, unglaubwürdig ist sie inzwischen in beiden Fällen, denn auch eine Unterlassung so einer Aussage in ihrer schriftlichen Stellungnahme macht sie schlichtweg unglaubwürdig.

Die Mutter hat inzwischen reagiert. Sie hat Strafanzeige gegen die Verfahrensbeiständin gestellt. Und wer hier noch wirklich glauben sollte, dass Tilmann/Murat tatsächlich von der Mutter mit einem imaginären Kochlöffel geschlagen worden sein soll, der glaubt vermutlich auch noch an den Osterhasen und den Weihnachtsmann.

Es ist doch erstaunlich, dass Tilmann allein im November 2020 mindestens 99 Kontakte mit der Polizei hatte, und wenn er von den Polizisten gefragt wurde, ob er Angst habe, wenn er jetzt wieder nach Hause komme, antwortete er regelmäßig, dass er keine Angst habe, weil seine Mutter wieder nur mit ihm meckern würde.

 

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